Funktionen im Detail

Patchly besteht aus zwei Teilen: einem zentralen Backend und einem schlanken Plugin auf jeder verwalteten Seite. Das Backend spricht ausschließlich mit diesem Plugin und greift nie direkt auf Datenbank oder fremde Plugins zu.

Illustration: Aufgabenliste wird abgearbeitet

Inventar und Updates

Patchly kennt jederzeit den Stand jeder Seite.

  • Vollständiges Inventar: Core-Version, alle Plugins und Themes mit installierter und verfügbarer Version, Sprachpakete
  • Automatische Updates im Intervall pro Seite: täglich, wöchentlich oder monatlich
  • Ausnahmen je Element – ein Plugin mit bekannten Kompatibilitätsproblemen bleibt außen vor
  • Manuelles Anstoßen einzelner Updates oder aller offenen Updates einer Seite
  • Stündlicher Abgleich des Inventars im Hintergrund

Backup und Rollback

Vor jedem Update sichert das Plugin das betroffene Element auf der Seite selbst.

  • Sicherung als ZIP unter wp-content/uploads/patchly-backups/
  • Maximal fünf Stände je Element, ältere werden automatisch entfernt
  • Rollback direkt aus der Update-Historie, für Core, Plugins, Themes und Sprachpakete
  • Rollbacks erscheinen selbst als Vorgang in der Historie und bleiben nachvollziehbar

Sicherheit

Zwei Quellen, eine Ansicht.

  • Täglicher Abgleich mit der WPScan Vulnerability Database, abgefragt pro Plugin statt pro Seite
  • Betroffene Installationen werden hervorgehoben, mit Schweregrad, Versionsbereich und Quelle
  • Wordfence-Meldungen werden ausgelesen und zentral angezeigt: blockierte Angriffe, Schadsoftware, Login-Sperren
  • Backend-Login ausschließlich mit Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • API-Schlüssel und 2FA-Geheimnisse verschlüsselt gespeichert

Direkt-Login

Ohne Passwort-Sharing ins WordPress-Backend.

  • Patchly fordert beim Plugin einen einmalig gültigen Login-Link an
  • Der Token ist wenige Minuten gültig und nur ein einziges Mal verwendbar
  • Frei wählbar, als welcher WordPress-Administrator eingeloggt wird
  • Jeder Direkt-Login wird mit Benutzer, Seite und Zeitpunkt protokolliert

Auswertung und Benachrichtigungen

Damit nichts untergeht.

  • Diagramme über durchgeführte Updates, Verteilung nach Art und Erfolgsquote
  • Zeitraum frei wählbar bis drei Monate, filterbar nach einzelner Seite
  • Export aller Vorgänge als CSV
  • Tägliche Zusammenfassung per E-Mail mit offenen Updates, Sicherheitswarnungen und nicht erreichbaren Seiten
  • Sofortige Meldung, sobald ein Update fehlschlägt
  • Monatsbericht je Kundengruppe, automatisch am Monatsersten an die hinterlegten Empfänger

Verfügbarkeit und Risiken

Probleme sehen, bevor Kunden sie melden.

  • Die Startseite jeder Site wird alle fünf Minuten von außen geprüft, mit Ausfällen, Ausfallzeit und längstem Ausfall
  • Ablaufdatum des TLS-Zertifikats auf einen Blick
  • „Risiken, die kein Update behebt“: PHP ohne Sicherheitsupdates, im Verzeichnis geschlossene Plugins, seit Jahren nicht aktualisierte oder inaktive und unsichere Plugins
  • Filter nach Status, Gruppe, unsicheren Sites und Risiken

Optischer Vergleich nach Updates

Sehen, ob die Seite noch so aussieht wie vorher.

  • Nach einem Update vergleicht Patchly die Startseite als Screenshot vorher und nachher
  • Weicht das Bild stärker ab als der eingestellte Schwellenwert, gilt die Site als verändert
  • Das Ergebnis steht in der Update-Historie, samt Rollback je Element
  • Voraussetzung ist ein Screenshot-Dienst (Gotenberg), den das Backend anspricht

Sicherungen der Seite

Komplettsicherung, aus der sich eine Seite wiederherstellen lässt.

  • Datenbank, Plugins, Themes, Uploads, Sprachdateien und Core nach Zeitplan sichern, auf Wunsch auch von Hand
  • Zeitplan, Aufbewahrung und Mindestbestand je Sicherungsart
  • Aus den neuesten Sicherungen entsteht auf Knopfdruck ein lauffähiges WordPress als ZIP, mit Datenbank-Dump und Installer
  • Belegter Speicher je Site auf einen Blick